Manchmal fällt es zu Beginn einer Psychotherapie schwer, klare und konkrete Ziele zu formulieren. Vielleicht fühlen sich die Klienten/Patienten irritiert, aufgeregt, innerlich zerrissen und im Konflikt, wobei ihnen die genauen Anteile des Konflikts gar nicht bewusst sein müssen.
Für solche Konstellationen haben die humanistischen Ansätze und tiefenpsychologischen Verfahren viele wirksame Vorgehensweisen entwickelt.

Sowohl Klinische Hypnose wie auch der emotionsfokussierte Ansatz, welcher aus der Verschmelzung von Gesprächspsychotherapie und Gestalttherapie entwickelt wurde, haben hier Angebote zu machen.

Gerade weil sich in der Arbeit mit inneren Bildern und den damit verbundenen Gefühlen dieses Konflikthafte so gut ausdrücken lässt, ohne dass man sofort erklärende Worte – im Sinne einer vernünftigen Erklärung – dafür gefunden haben müsste.
Innere Bilder vermitteln oft auch mehr als überhaupt mit Worten gesagt werden kann, weil sie manchmal aus einer Zeit stammen, zu der die Sprachentwicklung erst begonnen hat (Weltwissen versus Wortwissen). Und innere Bilder können komplexe Erlebnisse und Erfahrungen manchmal besser und prägnanter zusammenfassend ausdrücken, als das mit Sprache möglich wäre.